In die Tiefe

Statement zur Aktion #6500gründe

Mit der Aktion #6500gründe wollen wir von nullzueins ein Zeichen setzen gegen eine WM in einem Land, indem seit der WM-Vergabe über 6500 Menschen gestorben sind.

Warum wir Fans dazu aufrufen, die WM-Quali zu boykottieren

Die WM-Quali ist Teil der WM in Katar. Die Mannschaften qualifizieren sich, um im Winter 2022 in Katar mitspielen zu dürfen. Dort spielen sie in einem Land, in dem seit der WM-Vergabe mindestens 6.500 Gastarbeiter*innen gestorben sind. Wir wissen, dass diese Zahl nur teilweise im Zusammenhang mit den WM-Baustellen steht. Und trotzdem: In einem Land, in dem so etwas passiert und Menschenrechte verletzt werden, darf keine WM stattfinden.

Wir finden es wichtig, mit #6500gründe ein Zeichen zu setzen. Wir sind nicht damit einverstanden, dass die WM dazu missbraucht wird, um mit der Strahlkraft des Fußballs das Image Katars aufzupolieren.

Wir wollen die Fans auffordern, schon jetzt die WM-Qualifikationsspiele zu boykottieren, also weder (wenn es wieder möglich ist) ins Stadion zu gehen, noch sie im Fernsehen zu schauen. Das würde ein deutliches Zeichen an die Verbände senden, dass man auch als Fan den Zuständen in Katar nicht tatenlos zusieht.

Warum rufen wir genau Fans und Zuschauer*innen zum Nicht-Schauen der Quali-Spiele auf? Als Einzelperson ist es schwierig seine Kritik an den Zuständen in Katar wirksam zu teilen, doch mit gemeinschaftlichen Aktionen wie #6500gründe kann die Botschaft auch für die Verbände und Medien ersichtlich werden und der Druck auf diese größer werden, sich intensiver und kritischer mit der Situation in Katar zu beschäftigen.

Wir hoffen mit der Aktion #6500gründe die Menschen zum Nachdenken zu bewegen, ob sie ihre Nationalmannschaft bei einer solchen WM wirklich sehen wollen. Wir alle können ein Zeichen setzen.

Wer gemeinsam mit uns ein Zeichen setzen will, den laden wir herzlich ein, unter dem Hashtag #6500gründe seine Gedanken zur WM in Katar zu teilen.

Wer mehr zur Situation in Katar lesen möchte, dem/der empfehlen wir diese Artikel:

1 Kommentar zu “Statement zur Aktion #6500gründe

  1. Pingback: Uli Hebel im Interview: „Es wäre heuchlerisch, wenn ich die WM in Katar boykottiere“ – nullzueins

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